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Future and Reality of Gaming (FROG) 2010

5. Oktober 2010 | News

Zum 4. Mal fand heuer die F.R.O.G Konferenz  zeitgleich mit der Game City von 24.-26.September statt. Nicht viele wissen dass die Game City vom Österreichischen Spieleverband ÖVUS und der Stadt Wien aufgrund der unreflektierten und einseitigen Berichterstattung zur Tragödie von Emsdetten ins Leben gerufen wurde und seither jährlich stattfindet.

Dieser breite und öffentliche Diskurs über Computerspiele wird von BMWFJ, Donau-Universität Krems, Universität Wien und der Stadt Wien organisiert und findet im Wiener Rathaus statt.

“Die FROG bringt führende internationale WissenschaftlerInnen, Game Designer, Spielende, Lehrende, SozialpädagogInnen und Erziehende nach Wien, um sich gemeinsam der Zukunft und der Realität des Computerspielens zu widmen.”

Genau so geht das, und das ist alles andere als selbstverständlich. 

Die F.R.O.G war nach der Game based Learning (GBL) in London und Games4Change (G4C) in New York die dritte Konferenz zum Thema Game Based Learning die ich in diesem Jahr besuchte. Ich möchte die Konferenzen jetzt nicht vergleichen, sondern an dieser Stelle auf meine Blogbeiträge (Blogeintrag GBL / Blogeintrag G4C) verweisen und euch bitten, euch selbst ein Bild zu machen. Was mich dennoch überrascht hat ist wie wenig die F.R.O.G den internationalen Vergleich scheuen muß. Ein Blick auf die Keynote Speakers genügte um zu sehen dass es sich um eine international ausgerichtete und hochkarätig besetzte Konferenz handelt.

Und daß so eine Konferenz im Rathaus der Hauptstadt stattfindet und nicht in einer Schule (G4C) oder einem kleinen Konfererenzzentrum (GBL) ist eine feine Sache.

Meine persönlichen 3 Highlights aus den 3 F.R.O.G. Konferenztagen waren:

- die Keynote von Katie Salen über Quest2learn, einem  Schulversuch in NY von dem man noch viel hören wird.

- Die beindruckenden Spieleprojekte des Singapur-MIT GAMBIT präsentiert von Doris C. Rusch , Konstantin Mitgutsch und Jason Begy. Werft einen Blick auf die GAMBIT Website, besonders ELUDE, ein Spiel zum Thema Depression hat mich sehr fasziniert.

Michael Wagners erkenntnistheoretischer Erklärungsversuch: "Warum wir spielen." Niederschwellig aufbereitet und dennoch höchst informativ und bereichernd.

Wir hatten heuer die Möglichkeit die F.R.O.G von innen kennenzulernen da wir ein Poster eingereicht haben das dann auch akzeptiert wurde.  Somit bot sich die Gelegenheit, unser Physikspiel  zum Thema erneuerbare Energien Ludwig, das sich derzeit in der Entwicklung befindet, einer bereiten Öffenlichkeit zu zeigen und Rückmeldungen einzuholen. Diese Rückmeldungen waren sehr erbaulich.

Wir freuen uns sehr, daß Katie Salen das didaktische Konzept des Physikspiels so interessant fand dass sie es im 1.QU 2011 an ihrer Schule testen und uns mit Feedback und Szenarien für den Einsatz im Unterricht versorgen wird. Auch Doris C. Rusch begleitet schon seit ca. einem Jahr das Projekt und wird als Nachfolgerin von Michael Wagner an der DUK in Zukunft noch stärker in das Projekt eingebunden sein.

Ich kann abschliessend sagen dass ich alle 3 Konferenzen nächstes Jahr wieder besuchen werde, und alle die es nicht nach New York schaffen sich nicht ärgern zu brauchen - die F.R.O.G in Wien kann da durchaus mithalten.