Game Based Learning?

Game Based Learning umschreibt ein ganz einfaches Prinzip: wir Menschen lernen
ununterbrochen, solange wir spielerisch Neues entdecken dürfen. Bisher waren
Lernspiele aber oft schwach verdeckte Schuleinheiten, sachte herausgeputzt mit
netten Bildern.

Ludwig kehrt das Prinzip um: Das Spielen steht im Vordergrund. Um zu gewinnen und um zu helfen, sammelt man Wissen und wendet es auch gleich an.

Ich sehe Ludwig auf einem Level mit der Global Conflicts-Serie. Es gibt derzeit nur wenige Educational Games weltweit auf diesem Niveau.

Dr. Mag. Michael G. Wagner, MBA
Univ-Prof. für Game Based learning, Wissenschaftlicher Leiter von Ludwig

Computerspiele  haben hohes Potential für Wissensvermittlung und Schulunterricht. Deswegen unterstützt das BMUKK das Projekt Ludwig - spielend lernen.

 

MR Dr. Christian Dorninger
Leiter der Abteilung Schulentwicklung und IT im BMUKK

About


Lernen ist fad - Wissen will erobert werden.

Wissen ist der Grundstoff jeder Zivilisation und Spielen die liebste Tätigkeit des Menschen. Im Herbst 2011 kommt nun mit Ludwig eine neue Kategorie von „Wissenseroberung“ auf den Markt. Ein echtes Game, mit brillanter Optik und spannender Geschichte.

Ludwig ist das erste Spiel im deutschsprachigen Raum, das die Erfolgskriterien internationaler Topspiele für die Schule nutzbar macht.

Wie motiviert man Schüler, einen Stoff gerne zu lernen – und am besten auch anzuwenden? Indem man eine Welt mit Ihnen erforscht und verändert. Ludwig hat eine große Bibliothek an Physikwissen mit sich und macht Phänomene, Prinzipien und Anwendungen zugänglich, wenn man sie braucht.

Ludwig PPA Prinzip

 

 

















Entdecken & Forschen
Phänomene werden in der Spielwelt erkannt und physikalischen Prinzipien zugeordnet.


Experimentieren & Anwenden
Experimente fördern spielerisch das Verständnis der Prinzipien. Freigespielte Prinzipien werden kombiniert und angewendet, um im Sinne des problembasierten Lernens Aufgaben zu lösen und die Spielhandlung voranzutreiben.


Organisieren & Vertiefen
Die einzelnen Wissensfragmente werden gesammelt und im Spielverlauf zu einer kompletten Concept-Map zusammen gesetzt. Zusätzliche Unterrichtsmaterialien wie zB. Baupläne, Anleitungen für Experimente, Arbeitsblätter uvm. ermöglichen die Einbindung der Spielinhalte in den Unterricht.

 

 

FAQ

  • Spielend lernen?

    Lernen ist eine Quelle tiefen Vergnügens und Spielen eine der liebsten Beschäftigungen - nicht nur für Kinder.

    Im Spiel lernen wir durch kontinuierliches Ausprobieren und das Anwenden zuvor erdachter Lösungsstrategien. Nicht stures Auswendiglernen, sondern das Lösen von konkreten Problemen steht im Vordergrund. Gute Lernspiele verknüpfen dabei die Aufgaben mit den Lerninhalten so eng, dass eine hohe Motivation entsteht, sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Während wir uns also auf die Lösung des Spiels konzentrieren, beschäftigen wir uns permanent mit den Lerninhalten - und lernen so quasi nebenbei.

  • Kann man mit einem Computerspiel Physik besser verstehen?

    Ein naturgemäß recht komplexes Thema wie die Physik kann sehr gut über ein Spiel vermittelt werden. Mit Ludwig können wir einem Forscher über die Schulter schauen und unser Wissen mit den Methoden eines Wissenschaftlers entdecken.

    Am Anfang steht immer die Beobachtung. In der Spielwelt sind viele Phänomene versteckt, die darauf warten, analysiert zu werden. Hinter einer schwimmenden Kiste steckt zB. das physikalische Prinzip des Auftriebs. Gemeinsam mit anderen Hinweisen helfen vor allem die Experimente in Laboratorien, bei denen Zusammenhänge und Wechselwirkungen beobachtet aber auch exakte Messungen vorgenommen werden können, die physikalischen Prinzipien zu verstehen.

    Doch mit dem Erforschen theoretischer Prinzipien ist es noch nicht getan. Richtig kombiniert entstehen Anwendungen - die mächtigen Werkzeuge, mit denen die Aufgaben im Spiel gemeistert werden können. Das Prinzip des Auftriebs verstanden und richtig kombiniert - und ab geht die Reise mit dem Heißluftballon!

    Speziell für Ludwig wurde das PPA-Modell entwickelt und gemeinsam mit der Donau-Universität Krems und dem Fachdidaktikzentrum für Physik in Graz umgesetzt.

    Phänomene zeigen sich in der Spielwelt
    Prinzipien werden durch Beobachten und Experimentieren erforscht
    Anwendungen kombinieren mehrere Prinzipien

  • Was unterscheidet Ludwig von herkömmlichen Lernspielen?

    SPIELZIEL = LERNZIEL
    Dieser Prämisse folgend sind die Spiel- und die Lerninhalte eng verzahnt. Aus der Motivation, sich den Aufgaben im Spiel zu stellen entsteht so auch die Freude am Lernen. Herkömmliche Lernspiele folgen nicht immer diesem Designansatz - die Folge sind zusammenhanglos aneinandergereihte Einzelaufgaben und gelernte Kompetenzen, die zwar etwas mit dem Spiel, aber nichts mit der Realität zu tun haben.

    WISSENSNETZWERK
    Entdecktes und erforschtes Wissen wird in einer eigenen Wissensdatenbank gesammelt.

    EINBINDUNG IN DEN UNTERRICHT
    In Zusammenarbeit mit der Donau-Universität Krems wird Ludwig dahingehend optimiert, die Wissenstransferprozesse im Unterricht zu fördern. Das Spiel ist dabei immer nur Teil eines didaktischen Gesamtkonzepts. Zusätzlich dazu ermöglicht die Einbindung in eine komplette Lernplattform die Verknüpfung von Lehrer- und Schülerprofilen. LehrerInnen wird damit die Möglichkeit geboten, die Lernstatistiken der SchülerInnen auszuwerten, im Unterricht gezielt zu bestimmten Inhalten im Spiel zu springen sowie Lernmaterialien wie Arbeitsblätter, Bauanleitungen, Anleitungen für Experimente, uvm. aus dem Spiel einzusetzen.

    UMSETZUNGSQUALITÄT
    Kinder und Jugendliche sind eng vertraut mit den millionenschweren AAA-Computerspielproduktionen und damit auch die kritischsten Nutzer von Lernspielen. Ludwig richtet sich bei der graphischen und spielerischen Umsetzung nach internationalen Top-Titeln und bietet so ein Spielerlebnis, das Kinder auch ernst nehmen können. Die didaktische Mitarbeit kompetenter Partner sorgt dafür, dass dabei die Lerninhalte nicht auf der Strecke bleiben.

  • Wohin mit dem ganzen Wissen?

    Was nützt das ganze gesammelte Wissen, wenn es keinen geeigneten Platz dafür gibt? Ins Spiel integriert ist eine eigene Wissensdatenbank - die sog. Knowledgebase. Hier werden alle Informationen, Hinweise, Phänomene, Prinzipien, usw in Form einer Concept Map gespeichert. Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung von Zusammenhängen. Welche Prinzipien kommen zB. beim Ballonfahren zur Anwendung und warum? Über welche Phänomene lässt sich Auftrieb beobachten?

    Das Wissensnetzwerk wächst mit dem Spielverlauf - die Detailinformationen zu den einzelnen Knotenpunkten bilden ein immer umfangreicher werdendes Nachschlagewerk. Der Blick in die Knowledgebase lohnt sich auf jeden Fall, enthält sie doch alle Informationen, die für das Bestehen im Spiel wichtig sind.

  • Ludwig zuhause oder in der Schule spielen?

    Ludwig in der Schule

    Ludwig wurde in Zusammenarbeit mit Physikdidakten, LehrerInnen und SchülerInnen entwickelt, basiert auf dem Lehrplan und bietet für LehrerInnen didaktische Materialien über das Spiel hinaus. Ludwig kann also sehr gut im Unterricht eingesetzt werden. Auch ein fächerübergreifender Unterricht ist möglich - so ist Ludwig zB. auch in englischer Sprache verfügbar.

    Ein persönliches Onlineprofil ermöglicht es, den eigenen Spielfortschritt online zu speichern und so zuhause und in der Schule weiterzuspielen.

    Ludwig zuhause

    Ludwig bietet ein spannendes Abenteuer rund um den kleinen Forschungsroboter, der mit der Hilfe der Spieler in die Welt der Physik eintaucht, und das Wissen um Energieerzeugung und erneuerbare Energien richtig anwenden muss, um sein bruchgelandetes Raumschiff mit Energie zu versorgen und seinen Heimatplaneten vor dem Energiekollaps zu bewahren.

    Ludwig vermittelt in ansprechender Spielatmosphäre physikalisches Wissen und ist damit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Kinder ab 10 Jahren.

  • Für wen ist Ludwig bestimmt?

    Ludwig bietet Aha-Effekte für Abenteuerlustige ab 11 Jahren.

  • Wer steht hinter Ludwig?

    Ludwig wird von ovos in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern entwickelt.


    PARTNER

     

    DONAU UNIVERSITÄT KREMS

    Gemeinsam mit der Donau-Universität Krems und unter der Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner MBA wird das Spielkonzept in Hinblick auf didaktische Qualität verifiziert. Darüber hinaus begleitet die Donau-Universität den Entwicklungsprozess durch die erstmalige Implementierung eines iterativen didaktischen Designansatzes. Dieser beinhaltet u.a. eine Reihe von breit angelegten Tests zu Gamedesign und Didaktik.

     

    FACHDIDAKTIKZENTRUM FÜR PHYSIK, UNIVERSITÄT GRAZ

    Das Fachdidaktikzentrum für Physik zeichnet für die inhaltliche Gestaltung sowie die Abstimmung auf das Curriculum verantwortlich. In Zusammenarbeit mit Physikdidaktikern werden sowohl das Konzept der Wissensdatenbank (Concept Map) als auch die weiterführenden Informationen erarbeitet.

     

    BMUKK

    Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unterstützt Ludwig während der Entwicklungs- und Testphase sowie bei der Einführung in österreichischen Schulen.

     

     

    SPONSOREN UND FÖRDERER


    BMWF - SPARKLING SCIENCE

    Ludwig wurde im Rahmen von Sparkling Science - einem Programm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung -  gefördert. Inhalt der Förderung ist die breit angelegte Evaluierung direkt in mehreren österreichischen Schulen sowie die wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse.

     

    DEPARTURE

    Neben der Entwicklung eines Prototypen fördert departure im Rahmen von focus design erste Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.

     

    VERBUND

    VERBUND, Österreichs führendes Stromunternehmen mit Schwerpunkt auf Wasserkraft, übernimmt Verantwortung im Bildungsbereich und bietet auf www.stromschule.at umfassendes Material für den Unterricht rund um Stromerzeugung und effiziente Stromanwendung. VERBUND unterstützt Ludwig als Presenting Sponsor der Themenwelt Wasserkraft.

     


     

    Partner

     

    Sponsoren

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